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Vagrant setup on RHEL7

November 21st, 2016 | Posted by Dorian in Avnet General | Technical News - (0 Comments)

Vagrant ist ein Toolset, dass es Entwicklern erlaubt schnell und einfach reproduzierbare und portierbare Umgebungen für Softwareentwicklung zu erstellen. Vagrant gibt es für die Betriebsystem Linux, OSX und Windwos und es unterstützt neben QEUM/KVM u.a. auch Vmware und Virtualbox.

Dieser Guide folgt dem Konzept welches unter


https://access.redhat.com/documentation/en/red-hat-container-development-kit/2.1/installation-guide/#installing_container_development_kit_on_red_hat_enterprise_linux

dargestellt wird. Als Virtualisierungplattform soll natürlich Qemu/KVM zum Einsatz kommen.

Installiert wird auf einem registrierten Red Hat System; hier die Schritte, die zur Registrierung notwendig sind und um die benötigten Repositories zu enablen.


# subscription-manager register --auto-attach --username=user --password=passwd
# subscription-manager repos --enable rhel-server-rhscl-7-rpms
# subscription-manager repos --enable rhel-7-server-optional-rpms

Nach der erfolgreichen Registrierung müssen die Repositories noch eingebunden werden. Für diese Demoinstallation werden die GPG-Checks disabled; was für den Produktionsbetrieb nicht zu empfehlen ist.


# yum-config-manager --add-repo=http://mirror.centos.org/centos-7/7/sclo/x86_64/sclo/
# echo "gpgcheck=0" >> \
/etc/yum.repos.d/mirror.centos.org_centos-7_7_sclo_x86_64_sclo_.repo

Mit dem nachfolgendem System werden die notwendigen Resourcen zur Virtualisierung installiert und anschliessend gestartet.


# yum groupinstall "Virtualization Host"
# systemctl start libvirtd
# systemctl enable libvirtd

Die Installation von Vagrant erfolgt mit:


# yum install sclo-vagrant1 sclo-vagrant1-vagrant-libvirt \
sclo-vagrant1-vagrant-libvirt-doc

Im Centos Repository sind die aktuellsten Versionen von Vagrant vorhanden. Diese sind auf Red Hat derzeit noch nicht supported. Somit erfolgt mit dem nächsten Schritt ein “downgrade” auf die supportete Version.


# yum downgrade sclo-vagrant1-vagrant-1.7.4

Zum Abschluss werden die Resourcen nochmals restartet und die notwendigen Berechtigungen angelegt, sprich jeder User, der das Tool verwenden will, muss in die Gruppe vagrant aufgenommen werden.


# systemctl restart libvirtd
# systemctl restart polkit
# usermod -a -G vagrant

logout / login as username


$ grep vagrant /etc/group
vagrant:x:978:joe
$ id
uid=1001(joe) gid=1001(joe) groups=1001(joe),978(vagrant)
context=unconfined_u:unconfined_r:unconfined_t:s0-s0:c0.c1023
$ scl enable sclo-vagrant1 bash

Die Installation verlief erfolgreich, wenn der Aufruf des folgenden Kommandos ein Ergebnis liefert.


$ vagrant global-status
id name provider state directory
--------------------------------------------------------------------
There are no active Vagrant environments on this computer! Or,
you haven't destroyed and recreated Vagrant environments that were
started with an older version of Vagrant.

Nun können aus dem Repository https://atlas.hashicorp.com/boxes/search Konfigurationsfiles für virtuelle Maschinen heruntergeladen.

Das Wichtigste zu Linux-Container

November 18th, 2016 | Posted by SuzanHeim in Technical News - (0 Comments)

Es ist kein Geheimnis, dass Container zu den wichtigsten neueren IT-Trends zählen. Das Thema Linux-Container ist nicht mehr völlig neu, aber immer noch mit zahlreichen Unklarheiten verbunden. Daher hier einige Informationen zu Linux-Container:

  • Container sind in sich abgeschlossene Entitäten

Trotz ihres Namens sind Container nicht komplett in sich geschlossene Einheiten. Jedes Container-Gastsystem nutzt dasselbe Host-Betriebssystem und dessen Services. Das reduziert zwar den Overhead und verbessert die Performance, kann aber andererseits auch potenzielle Herausforderungen hinsichtlich Sicherheit oder Interoperabilität mit sich bringen.

  • Container ergänzen Virtualisierung

Container werden Virtualisierungslösungen keineswegs komplett ersetzen bzw. überflüssig machen, aber sie eignen sich für verschiedene Anwendungsszenarien.

Container-Lösungen sind ideal bei:
Infrastrukturen mit großer Anzahl von Applikationsinstanzen, von Cloud-nativen Microservices bis zu vorhandenen Legacy-Systemen und
Applikationen, die aus Komponenten bestehen und einer Microservices-Architektur folgen

  • Container sind universell portabel

Container können nicht unabhängig betrieben werden, sondern nur in Abhängigkeit vom Host-Betriebssystem-Kernel und den damit verbundenen Services. Um eine vollständige Portabilität gewährleisten zu können, muss eine integrierte Plattform für die Applikationsbereitstellung vorhanden sein, die auf offenen Standards basiert.

  • Container sind sicher

Bei zwei physischen Maschinen ist es möglich, diese vom Netzwerk zu isolieren; fällt eine aus oder wird sie mit einem Virus infiziert, bleibt das andere System geschützt. In einer Container-Umgebung hingegen wird der Betriebssystem-Kernel auf dem Host-System von allen Containern genutzt. Die damit einhergehenden Sicherheitsrisiken liegen auf der Hand. Daher empfehlen sich Container-Scanner zur einfachen Überprüfung von Container-Inhalten.

  • Container heißt Docker

Vielfach wird die Container-Technologie mit Docker gleichgesetzt. Das Docker-Format hat sich zwar inzwischen als der De-facto-Standard bei Linux-Containern im Markt weitgehend durchgesetzt, aber die Docker-Nutzung erfordert deutlich mehr, gerade im Hinblick auf Aspekte wie Sicherheit, Orchestrierung oder Management. Hier sind dann zusätzliche Lösungen wie Red Hat CloudForms unverzichtbar.

Was genau Container sind und wie sie verwendet werden erfahren Sie hier

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